Mittwoch, 27. November 2013

Halfway Gone

Jetzt habt ihr eine ganze Weile nichts mehr von mir gehört, aber keine Sorge, mir geht es gut. Allerdings heißt es für mich schon Halbzeit. Wahnsinn oder? Jetzt versteh ich alle die mir gesagt haben, das wird schneller rum gehen als du denkst. Leider. Ich genieße die Zeit hier im Moment total und fühle mich hier richtig wohl.

Letzte Woche stand unser Zwischenseminar an, welches wir mit einer kleinen Reise nach Pondicherry verbunden haben. Aber von vorne. Könnte ein bisschen länger werden, auch wenn ich versuche mich kurz zu halten. ;)

Pondicherry - Fouette, cocher !

Gemeinsam mit den beiden anderen CVJM Freiwilligen Alisa und Sabrina aus Salem, mit denen wir uns in Pondicherry getroffen haben erkundeten wir die Stadt. Was uns das Wetter am ersten Tag allerdings nicht gerade einfach machte. Orkanartige Winde an der Strandpromenade, schiefstehende Palmen und strömender Regen, so begrüßte uns Pondicherry am ersten Tag.
Pondicherry  ist eine ehemalige französische Kolonie und am zweiten Tag, als die Sonne geschienen hat, fühlte man sich tatsächlich ab und zu ein bisschen in Südfrankreich. Zumindest erinnerten mich die kleinen Gassen mit goldigen kleinen Häusern und Blumen vor den Fenstern ziemlich an Europa. Auch große weiße, teilweise verfallene Kolonialbauten und französische Straßen- und Cafénamen trugen zum „Frankreichfeeling“ bei.
Solche kleinen Wagenlädchen haben schon Stil. :) 

Kleine Gassen und Straßen die an Südfrankreich erinnern.

 
Je weiter man sich aber von der Strandpromenade entfernt, desto indischer wird die Stadt aber wieder. Sie kann eben doch nicht verstecken, dass sie eigentlich indisch ist. ;) Spätestens, wenn Autorikschas an einem vorbei düsen, vermehrt wieder Müll am Straßenrand liegt und einfach das indische Chaos hervor kommt, erinnert man sich wieder, ach ja ich bin ja in Indien. Aber ein bisschen Europa zwischendurch schadet auch nicht.
Aber auch Kühe dürfen auf den Straßen Pondicherrys nicht fehlen. Spätestens jetzt merkt man, ja ich bin doch in Indien.

Der Tempelelefant in Pondicherry.

In einem Hotel an der Strandpromenade konnten wir einen Filmdreh beobachten.
Wir haben am Strand gesessen und aufs Meer geschaut. Waren in vielen kleinen süßen Cafés und haben Kaffee getrunken und Croissants genossen. Viel westliches Essen gegessen. Sind durch einen typisch indischen Markt gelaufen. Ihr glaubt es nicht, ich hab ne richtige Apfeltasche und eine Käselaugenstange in Indien gegessen. Wir haben nämlich eine französische Bäckerei gefunden, die Baguettes verkauft haben, aber auch richtiges Brot und Brezel. Alles was unser Herz an Gebäck begehrt. J Außerdem besuchten wir noch an einem Nachmittag Auroville. Eine Art Planstadt, wo Menschen aus der ganzen Welt wohnen und nach Gleichheit streben. Sie wollen die Brücke zwischen Zukunft und Vergangenheit bilden und, was auch wichtig ist, dass das Land niemand gehört, sondern der ganzen Menschheit. Es gibt sogar ein extra Visum für Aurovillaner und Auroville ist in der UNO vertreten, soweit ich mich richtig erinnern kann. Die Menschen dort leben nach der Aussage, „Alle Menschen sind gleich“, daher bekommen sie auch alle gleich viel Gehalt. Im Moment leben dort ca. 2000 Menschen und 11 % Deutsche. Den Kern der Stadt bildet eine goldene Kugel, die mich an eine Achterbahn, die Euro Sat im Europa Park erinnert. Sie wird auch die Seele von Auroville genannt. Sie soll dafür sorgen, dass sich Friede ausbreitet und durch eine besondere Kristallkugel im Inneren gib sie angeblich auch Energie und Kraft für die Bewohner. Ihr merkt schon. Irgendwie ziemlich abgedreht. :D
Auch mal ein bisschen Touri sein - Gruppenbild vor der Kugel.

 
 

Tranquebar - velkommen til Danmark

Hier fand unser Zwischenseminar statt und wieder wurden wir etwas stürmisch und nass begrüßt. Tranquebar heute Tharangambadi liegt direkt an der Küste und war eine dänische Kolonie. Durch den dänischen König wurde der erste deutsche Missionar dort hin gesendet. Er gründete dort die erste Evangelisch-Lutherische Tamilkirche (TELC) und weitere soziale Projekte, wie ein Kinderheim, eine Schule und ein Mission– Center, dort haben wir gewohnt. Begonnen hat alles ganz indisch -  Tea Time J Insgesamt waren wir 22 Freiwillige aus Deutschland von ganz vielen verschiedenen Organisationen und zwei Leiterinnen aus Deutschland eingeflogen. Das heißt nur Deutsch reden, ganz ehrlich fand ich das anfangs ziemlich komisch. Und als uns dann noch der indische Direktor des Mission- Center auf Deutsch begrüßt und die Geschichte erzählt hat waren wir doch etwas geflasht. Ein Inder, der Deutsch spricht J Unsere Woche war voll von verschiedenen Einheiten über unsere Zeit hier, was uns gelungen ist, welche Pläne wir für die Zukunft haben und noch ganz viel mehr. Aber nach 3 Monaten indischem Chaos waren es einfach zu viel pädagogisch wertvolle Methoden auf einmal. :D Und ich muss sagen, dank meinen letzten 3 Jahren SG bin ich einiges gewöhnt. Plakate gestalten, Gruppenarbeiten wohin das Auge reicht und immer schön Protokoll schreiben oder seine Situation kreativ gestalten. Aber es war auch ziemlich cool sich mit all den anderen Freiwilligen auszutauschen. Wir haben also viel geredet und Lieder gesungen. In der Mittagspause machten wir Ausflüge ans Meer, das nur zwei Minuten entfernt war. Dort konnte man einfach nur den Moment genießen, schöne Muscheln finden oder die Füße ins Wasser strecken. Schwimmen durften wir leider nicht, zu gefährlich. 2004 wütete hier nämlich der Tsunami und zerstörte die Stadt. Heute sieht man davon allerdings nicht mehr wirklich viel, alles ist wieder weitgehend restauriert worden, doch das Meer ist gefährlicher geworden. Unterströmungen die einen ganz schnell in die Tiefe ziehen. Deswegen blieben wir dann doch lieber bei Eis am Strand oder Muscheln sammeln.
Küste von Tranquebar, nur eine Minute von unserer Unterkunft entfernt.


Das dänische Fort in der Abendsonne.

Wenn man vergessen hat, dass der Strand in Indien ist merkt man es spätestens, wenn eine Kuh am Wasser entlang spaziert.

Morgens um halb 6 am Strand, den Sonnenaufgang beobachten.

Tempel direkt an der Küste.


Die Außenwände der Schulen und Kinderheime in der Hauptstraße sind mit Bibelversen gestaltet.
Indisch duschen ist schon eine Kunst, vor allem mit langen Haaren irgendwie. Denn auf dem Seminar haben wir nur indisch geduscht, d.h. mit zwei Eimer und Wasserhahn. (komischerweise haben die meisten Inderinnen lange Haare) Geschlafen haben wir in einem Gruppenschlafsaal, wie bei Hanni und Nanni - Metallbetten in zwei Reihen. Essen gab es natürlich indisch, aber richtig gut und natürlich viel – wir sind ja in Indien! J

Trichy - மீண்டும் இந்தியா!

Zurück in Indien, denn nach 5 Tagen intensivem Austausch über unsere Projekte und Herausforderungen, Personen, die uns wichtig geworden sind, und Probleme, die Lösungen erfordern, ging es mit der ganzen Truppe ab nach Trichy. Eigentlich um dem Kirchenrat der TELC einen Besuch abzustatten, aber wenn wir schon mal dort sind haben wir auch das ganze Touri-Programm mitgemacht. Das hieß zwei Tempel anschauen, die kleine Tempelstadt um den Sri Rangam Tempel und den Rockfort Tempel zu Ehren Ganeshas, der auf einem Berg thront und einem eine gigantische Sicht über Trichy bietet.
 
Erster Turm des Sri Rangam Tempel
 

Ein Blick über die Türme der Tempelanlage.

Der Rockfort Tempel auf der Spitze des Bergs, nachdem wir schon mehrere hundert Treppen zurückgelegt hatten.

Ein Blick über Trichy.
 
Sonntags besuchten wir dann gemeinsam den Gottesdienst in der Holy Trinity Cathedral von der TELC in Trichy und sangen ein deutsches Lied. Der Gottesdienst ging geschlagene 3 Stunden, ohne Abendmahl und auf Tamil. Da könnt ihr euch vorstellen, wie viel ich verstanden habe. Eigentlich nichts. Aber es war interessant. J Nach einem gemeinsamen abschließenden Mittagessen trennten sich wieder unsere Wege. Zurück nach Deutschland. Zurück in unsere Projekte in Indien. Zwar mit zwei Paar Schuhen weniger, da ein Paar den Hunden oder Vögeln zum Opfer gefallen ist (man munkelt nur), und das andere die langen Strecken, die wir zurück gelegt haben, nicht mehr verkraftet und wortwörtlich am seidenen Faden hängt, aber glücklich wieder zurück, zu Hause in Madurai sein. In meinem eignen großen Bett zu schlafen, ohne Angst zu haben raus zu fallen ;) Und wieder alle Leute um mich zu haben. In der Schule haben sie sich riesig gefreut, uns wieder zu haben, und auch wir freuten uns, wieder hier zu sein.
Wie geht es euch? Hat Weihnachtsstimmung schon Einzug erhalten? Auch unsere nächsten Wochen werden von Vorbereitungen für Weihnachtsfeiern in der Schule oder vom YMCA geprägt sein. Irgendwie komisch, es ist doch viel zu warm für Ende November. Aber ich hab mich schon damit abgefunden, dass es dieses Jahr wohl keinen Schnee gibt. Umso mehr bin ich auch die Adventszeit in Indien gespannt. J

Halfway Gone - Lifehouse

Samstag, 9. November 2013

I just wanna marry you. ♥

Hochzeit ist in Indien ziemlich wichtig und eines DER Gesprächsthemen überhaupt. Die meisten Inder fiebern richtig ihr ganzes Leben auf die Hochzeit hin. Aber alles ist hier ein bisschen anders. Es fängt schon an, dass es von Religion zu Religion unterschiedlich ist. Am Sonntag beziehungsweise am Montag waren wir auf einer christlichen Hochzeit eingeladen. Nithya, die Leiterin der Jugendgruppe hat geheiratet und sie sah wirklich aus wie eine Prinzessin aus 1000 und einer Nacht, zumindest ein bisschen J Aber von vorne.

In Indien sind die meisten Ehen arrangiert d.h. die Eltern suchen den Partner für ihr Kind aus. Je nach Gesellschaftsschicht haben die Kinder mehr oder weniger mitzureden. Mit der Zeit gibt es aber auch „andersdenkende“ Inder und es gibt anscheinend auch öfter „Love-Marriages“, wobei aber trotzdem die Eltern das letzte Wort haben. Für uns ist das ziemlich ungewöhnlich und komisch, wenn man sich vorstellt, dass man jemanden heiratet, den man gar nicht wirklich kennt. In Nithyas Fall wurden sie sich vor 3 Monaten vorgestellt und sich sozusagen versprochen und die Hochzeit geplant. Vor allem in den ärmeren Schichten kommt es aber auch vor, dass „innerhalb“ der Familie geheiratet wird, weil Heiraten, vor allem wenn man eine Tochter hat ziemlich teuer ist.

Aber jetzt zu Nithyas Hochzeit. Am Sonntagabend fand die Engagement Party statt, im kleinen Kreis hieß es. Naja es waren trotzdem mindestens 300 Leute oder mehr. Hier wurden die Verlobungsringe ausgetauscht, es gab Gebete, Lieder und Reden. Für diesen Abend waren ca. 8 Pfarrer da, das war schon etwas komisch. Die Jugendgruppe hatte ein Video für sie gemacht und sie hat für ihren Mann ein Lied geschrieben und für ihn gesungen. Was für indische Hochzeiten wahrscheinlich eher unnormal ist, aber es hat dem ganzen nochmal einen persönlichen Touch verliehen.  Als der offizielle Teil fertig war ging es ans Gratulieren auf die Bühne, zum frisch verlobten Paar. Gratulieren, Geschenk abgeben und ein Bild. Die Armen mussten den ganzen Abend auf der Bühne stehen, lächeln und mit allen Gästen ein Bild machen. Die Gäste gehen nach dem Gratulieren zum Essen. Es ging ein Stockwerk höher und dort fühlte man sich etwas wie im Fast Food Restaurant. Nichts mit schöner Deko oder Gemeinschaft beim Essen. Fehlanzeige, es fühlte sich eher so an – so schnell wie mögliche so viele Menschen wie möglich zu sättigen. Wir saßen in langen Tischreihen, aßen auf Bananenblätter und die „Kellner“ huschten durch die Reihen und klatschen einem die indischen Gerichte auf das Bananenblatt.
Hier zu beginn trägt Nithya noch ihren eigenen Saree und bekommt Geschenke. Kokusnüsse, Früchte,... . Von ihrem Verlobten bekam sie traditionell einen Saree geschenkt und musste sich dann umziehen. Auf dem nächsten Bild trägt sie dann auch schon einen anderen Saree.

Austauschen der Ringe im neuen Saree. Doch vor lauter Fotografen und Kameramenschen hat man gar nichts gesehen.

Das Bild zeigt Nithya als sie das Lied für ihren Verlobten gesungen hat. Richtig süß! :) Sie hat gesungen, dass sie ihn für immer lieben wird und dass sie weiß, dass Gott für sie den Richtigen ausgewählt hat. Diese Überzeugung hat mich ziemlich beeindruckt, denn auch wenn sie von ihm geredet hat, war sie sich obwohl sie ihn nicht kannte sicher, dass es der Mann ist, den Gott für sie "geplant" hat.

So sah es beim Essen aus. In Reihen, sodass Kommunikation relativ schwierig war ;)

 
Am nächsten Tag fand morgens die Hochzeit statt. Genau wie bei uns in der Kirche und die Zeremonie war relativ ähnlich wie in Deutschland nur, dass hier normalerweise keine Ringe ausgetauscht werden, sondern der Mann seiner Frau die Hochzeitskette „Wedlock“ umhängt. Das ist eine Kette mit Herzanhänger, diese tragen alle verheirateten Frauen. So wie bei uns die Hochzeitsringe ein Zeichen dafür sind, dass man verheiratet ist, ist es in Indien die „Wedlock“. Je nachdem ob die Familie reich oder arm ist, ist es eine Goldkette oder eine gelbe Kordel. Nach der Hochzeitszeremonie geht es zur „Reception“. Die besteht eigentlich nur aus gratulieren und Essen. Genauso wie bei der Engagement Party, das frischvermählte Paar steht mindestens 3  Stunden oder länger auf der Bühne und lächelt und nimmt Glückwünsche von über 1500 Gästen entgegen.  (was für indische Verhältnisse eine eher kleine Hochzeit ist) Man merkt auch, dass es mit der Zeit ziemlich anstrengend wird die ganze Zeit zu lächeln. Entweder man geht vor dem Gratulieren oder nach dem Gratulieren zum Essen und danach geht jeder wieder nach Hause.  Nicht wirklich spannend und in dem Punkt sind die indischen Hochzeiten im Vergleich zu deutschen Hochzeiten sogar ziemlich langweilig. Es war ziemlich schon, aber eben anders. J
Obwohl ich nur als Gast dort war und nicht als Fotograf konnte ich einfach nicht widersetehen und musste Bilder machen. In der ganzen Kirche hingen Teilverse von 1. Korinther 13, dem Hohenlied der Liebe. Love is Patient, Love is Kind, Love never Ends. Und so weiter :)

Sie sah in ihrem weißen Saree und dem Diadem aus wie eine indische Prinzessin.

Die Eheringe. Nithya und Vinoj hatten zusätzlich zur Wedlock Eheringe.

Beim Einlaufen in die Kirche.


"Nithya, will you have Vinoj to be your husband (...)?"


Hier bekommt Nithya die Wedlock umgehängt.

Das Ehegelöbnis: I take you to be my husband, to have and to hold from this day forward (...) I give you my pledge.

Ihr "Hochzeitsstrauß", schon fast eine ganze Pflanze. :)


weiter ging es im Master Mahal, einer riesigen Halle mit der Reception.

Hier seht ihr wie das Brautpaar für Glückwünsche und Fotos bereitsteht, wie viele Menschen warten, bis sie dran sind ... 

...und die Schlange einfach nicht aufhörte...

Wir warteten gemeinsam mit der Jugendgruppe bis der erste Ansturm vorbei war. Irgendwann gaben wir es allerdings auf und los gings, anstehen zum Gratulieren.

Trotz arrangierter Ehe haben sie gelacht und auf eine bestimme Art und Weise wirkten sie irgendwie glücklich. :)


Bruno Mars - Marry you  


Samstag, 2. November 2013

Burning Lights

Happy Diwali. Das hieß es auch heute für uns. Eines DER Feste für die Hindus (im letzten Blogeintrag dazu mehr) überhaupt findet dieses Wochenende, bzw. heute statt. Um davon auch ein bisschen was mitzubekommen, was überhaupt hinter den Türen in den Häuser von den Hindus an Diwali passiert, haben wir heute fünf Hindu - Familien besucht, die uns zu sich eingeladen haben. Mit indischer „Pünktlichkeit“ starteten wir früh am Morgen, wir hatten schließlich viel vor. J Überall wurden wir mit indischen Süßigkeiten beschenkt, sodass unser Blutzuckerspiegel sicher tausendfach höher war als normal, Schmuck, Saree, Geld oder Haushaltswaren. Das war für uns ziemlich ungewohnt, so sehr beschenkt zu werden, aber uns wurde gesagt, dass das so Tradition ist und man das jedem schenkt.  Wir genossen die indische Gastfreundschaft,  das typisch indische Essen und natürlich mussten wir auch Firecrackers anzünden. Irgendwie komisch, weil man es sonst immer bei kaltem Wetter und in der Nacht macht. Hier leben oft ganze Generationen unter einem Dach und trotzdem treffen sich alle Verwandten an Diwali und beschenken sich und essen zusammen. So kam es nicht selten vor, dass wir fast 20 Leute waren oder uns die komplizierten Familienverhältnisse erklärt wurden, während wir ihre Hochzeitsbilder- oder Verlobungsbilderalben anschauten.

Es war ziemlich cool so einen besonderen Feiertag auch hautnah mitzuerleben. Es ist einfach irgendwie etwas anderes, wenn man erfuhr hat, wie es in den Familien ist. Um euch ein bisschen dran teilhaben zu lassen, hier ein paar Bilder.
Unsere Straße war gesperrt und voller Menschen. Alle Menschen wollten noch auf den letzten Drücker Diwalibesorgungen machen.

Viele Geschäfte sind mit Lichterketten geschmückt.

Feuerwerk über der Stadt
 
Jedes Haus hat seinen eigenen kleinen "Tempelraum", dort hängen ganz viele Bilder von Göttern, Kerzen und Pulver.



Zur Feier des Tages haben wir von den Frauen Mehndi's auf die Hand gemalt bekommen. Das hieß ruhighalten und still sitzen.



Solche Bilder aus Puder haben wir überall vor den Häusern gesehen. Das hier stellt einen Pfau dar, das Nationaltier von Indien übrigens ;)

Ein bisschen Feuerwerk. :)

Die Oma im Haus hatte die Ehre uns das Geschenk zu überreichen und uns zu "Segnen"
 
 
Burning Lights - Chris Tomlin