Mittwoch, 9. Oktober 2013

Immer einen Grund zum Feiern

…. Auch wenn es nur eine ziemlich spontane Toiletteneinweihung ist. Herzlich Willkommen zur Toiletten Eröffnung.  Alle Lehrer, Schüler und hohen Tiere des YMCAs stehen versammelt vor den neuen Toiletten in unsere Schule. Ja genau ihr habt richtig gehört, am Montag wurden die neuen Sanitäranlagen der Schule eingeweiht und das war ein Grund zum „Feiern“. Das witzige ist, dass das alles gar nicht so wirklich geplant war und auch die Lehrer haben vielleicht 2 Stunden vorher erfahren, dass nachmittags die Einweihung stattfindet. So wuselten ab 13 Uhr ganz viele Inderinnen auf dem Schulgelände herum, alles wurde noch schön geputzt und die großen Jungs sollten Unkraut rupfen, dass auch alles wirklich schön aussieht. Denn obwohl alles spontan war, kam der Generalsekretär, der Präsident  vom YMCA Madurai und noch Besuch aus Amerika und Hongkong, die sowieso für einen Workshop in Madurai sind zur Einweihung in die Schule (später dazu mehr). Irgendwie war es ziemlich witzig, eine Toiletteneröffnung. Die Inder eben.  Wir sangen spontan zu Beginn ein Lied und dann gab es kurze Reden und das Band wurde durchgeschnitten – die Toiletten sind nun eröffnet. J

Die neuen Sanitäranlagen.

 Die Jungs beim Unkrautenfernen, beinahe ganze Bäume ;)

 Die Kinder und Lehrer bei der Eröffnung.

Die Rede des Präsidenten, Akschaya hatte die Ehre die Schere zu halten. ;)

Weiter ging es mit den Überraschungen am Abend. Ein mega fettes Dinner auf der Dachterrasse. Alles war schön hergerichtet. Sie haben sogar Pflanzen auf die Dachterrasse gestellt, alles schön aufgeräumt und gefühlt alle Angestellte des YMCA Hotels standen hinter dem Buffet und gaben das Essen aus. Grund dafür, ein Ressource Mobilisation Workshop für YMCAs aus ganz Indien. Was kann man sich da drunter vorstellen? Naja im Endeffekt geht es um „Fundraising“ (Spendensammeln). Das ist hier in Indien für die YMCAs ziemlich wichtig, da wie auch in Deutschland, sich der YMCA auch durch Spenden finanziert. Für den Workshop sind extra „Fundraising-Profis“ aus den USA und aus Hongkong eingeflogen. Also ein ganz großes Ding für die YMCAs hier in Indien und eine Ehre, dass der Workshop hier im YMCA Madurai stattfinden konnte. Auch wenn wir nur bei der Eröffnung dabei waren und ein paar Eröffnungsreden gehört haben fand ich folgenden Satz ziemlich treffend. „It’s harder to ask, than to give.“ Manchmal müssen wir einfach über unseren eigenen Schatten springen. Wenn man seine Nöte oder Geschichten teilt, kann einem geholfen werden. „Share Stories, Share Resources. Celebrate together“ Trotzdem hört sich es komisch an, ein Workshop über „Spenden eintreiben”.


Essen auf der Dachterasse.


 

Ansonsten geht es mir hier ziemlich gut und ich bin dankbar für die Möglichkeit hier zu sein. Seit einer Woche singen wir im YMCA Chor und proben fleißig bei 35 Grad Weihnachtslieder. Aber es macht Spaß und das Singen tut gut, denn ansonsten bleibt  das Musikalische hier leider etwas auf der Strecke. Und übrigens, gestern hat es tatsächlich geregnet. Der erste Regen seit langem, der erste richtige Regen. Die Straßen waren richtig geflutet, mindestens 10 cm. Denn die Inder haben hier kein richtiges Abwassersystem bzw. sind alle Abflüsse etwas … nun ja... vermüllt, sodass nichts ablaufen kann. Aber hey, der erste richtige Regen und die Inder haben sich ziemlich drüber gefreut. J Wir auch, denn wenn es regnet kühlt es immer etwas ab. Gut für uns, denn es ist hier einfach sooo heiß.
 

Revolverheld – Immer einen Grund zum Feiern

Samstag, 5. Oktober 2013

It will rain


Oder eben auch nicht. Obwohl wir uns in der Regenzeit befinden hat es in den letzten Wochen kaum, genau genommen nur einmal geregnet. Und diesen Regen würde ich eher als lauen Sommerregen bezeichnen, der nach kurzem auch wieder aufhörte und verdunstet. Allgemein ist es hier in den letzten Tagen ziemlich heiß, sogar die Inder finden es heiß. Jeden Tag hat es hier so zwischen 30 – 40 Grad. Gefühlt noch viel heißer. Ihr denkt wahrscheinlich, oh hat sie’s gut. Aber glaubt mir, so eine Hitze ist irgendwann nicht mehr schön. Gegen ein bisschen kühler, oder etwas Herbstfeeling wie in Deutschland hätte ich im Moment nichts einzuwenden. ;) Doch mit der Zeit haben wir uns schon an das Klima hier gewöhnt. Eine Inderin meinte, das mit der Hitze hier hängt sicher mit der Klimaerwärmung zusammen – so heiß ist es um die Jahreszeit nämlich normal nicht.

Nach den Ferien hat hier in Madurai mehr oder weniger auch der Alltag wieder überhandgenommen.  Letzten Donnerstag nahmen wir an einem Workshop für angehende Lehrer teil, zum Thema Sonderpädagogik. In Indien steht dies in keinem Lehrplan, nicht in der Schule und nicht im Studium. Selbst wenn man Soziale Arbeit in Indien studiert, wird es wirklich nur kurz angerissen. So hat der YMCA sich dazu entschieden, solche Workshops für Studenten anzubieten. Einerseits als Aufklärungsarbeit über Behinderungen, andererseits, dass die Lehrer erkennen und Wissen ansammeln, wie sie mit solchen speziellen Kindern (liebevolle Umschreibung für Kinder mit Behinderung) umgehen müssen, wie sie diese spezielle fördern und unterstützen können.  Denn oft sind Lehrer an normalen Schulen im Umgang mit speziellen Kindern überfordert. Wenn die Lehrer aber darüber aufgeklärt werden und wissen, wie man beispielsweise eine mentale Zurückgebliebenheit oder Down-Syndrom erkennt ist es einfacher, das Kind speziell zu fördern. In Indien sind jedoch viele  Missverständnisse oder Irrtümer über Behinderungen im Umlauf. Vor allem natürlich in den niedrigen Schichten und bei den nicht gebildeten. Uns wurde beispielsweise erzählt, dass Menschen in kleinen Dörfern denken, dass wenn ein Mensch, der mental zurückgeblieben ist einen gesunden Menschen heiratet, die mentale Zurückgebliebenheit verschwindet und dieser Mensch wieder gesund ist. Obwohl ich in Deutschland in der Schule schon ziemlich viel über das Entstehen von Behinderungen, Gründe, Sonderpädagogik... usw. gehört habe, habe ich es hier in Indien nochmal aus einem ganz anderen Fokus kennengelernt. Ein kurzes Beispiel dazu, es ging Prävention. Wie man also die Wahrscheinlichkeit mindern kann, dass das Kind eine Behinderung hat. Auf der Liste standen z.B. keine Drogen, Tabak oder Alkohol während der Schwangerschaft. Aber ganz oben stand, dass man verheiraten in nahen Verwandtenkreisen vermeiden sollte. In Deutschland spricht man da nicht drüber, sondern es ist eigentlich klar. Doch hier ist das nochmal ganz anders. Aber Heiraten ist nochmal ein viel zu großes Thema für jetzt. Vielleicht später einmal.

Jetzt ist Wochenende. Heute waren wir mit 3 Inderinnen aus der Schule und unserem lieben Magicfahrer Kumar auf einem Tempel auf einem Berg in der Nähe von Madurai namens Achtung:  Thiruparankundram Temple. Unmöglich das auszusprechen. Es ist oke, wenn du einfach drüber liest. Würde ich auch machen ;)
 
 

 
 
 
Sport haben wir heute genug gemacht. Wie schon gesagt liegt der Tempel auf einem Berg und den mussten wir natürlich besteigen, mindestens 1000 Treppen waren das Berg auf + Steigung + Hitze. Wir haben uns gefreut Madurai wieder etwas mehr erkunden zu können und wir kommen immer wieder ins Staunen wie groß Madurai doch tatsächlich ist. Wir wohnen relativ im Zentrum und kommen normal nicht weiter als bis zur Schule, der Kirche oder drei vier Straßen um den YMCA herum. Ist eben doch eine Millionenstadt.
Das gehört auch noch alles zu Madurai, ein anderer Stadtteil.
 
Zurück zum Tempel auf dem Berg. Den Auf und Abstieg haben uns die Affen, die es dort überall gab etwas schwer gemacht. Ich würde sagen typisch Frau. Anfangs dachten wir, oh cool wir sehen Affen. Die sind ja soo süß. Kommen sie dir aber zu nahe, dann geht das Geschrei los. Auch die Inderinnen wollten keine Freundschaften mit den Affen schließen und schrien auch schon mal etwas lauter als wir. Zum Glück hatten wir einen Tapferen Ritter mit Holzstock dabei, unseren Magicfahrer Kumar, der uns vor den Affen beschützt hat. Allerdings gingen trotzdem 2 Wasserflaschen drauf und Hannas Chuditar und Tasche haben jetzt dank einer Affeninvasion jeweils ein Loch. Aber keine Angst, wir haben es alle überlebt. ;)
 
 
 
 
Auf dem Weg nach oben haben wir öfters mal eine Pause gemacht und die Aussicht genossen, war doch
ziemlich anstrengend die tausende Stufen hochzusteigen.

Ab und zu stellte sich dann auch noch  ein Affe in den Weg. Und die haben ganz schön lange Zähne sag ich euch.
Hier seht ihr unseren tapferen Ritter, wie er Mathilde vor dem Affen rettet. ;)

... hier gehörte die Wasserflasche noch uns....

...doch von dem einen auf den anderen Moment war sie in den Händen der Affen. Die haben das Wasser genossen.

Der Tempelwächter, er arbeitet auf dem Berg den ganzen Tag und geht abends dann wieder runter ins Dorf, das ist sozusagen sein Beruf. Ziemlich einsam irgendwie.

Auch bei dem Tempel gab es Affen, eigentlich überall. Wir hatten ziemlich Angst, dass sie unsere Schuhe klauen :D Das Affenbaby erinnert mich etwas an Dobby von Harry Potter, oder? :)

Auf dem Rückweg haben wir noch halt bei dem Haus von einem Jungen aus der Schule gemacht und ihn besucht. Er hat sich so riesig gefreut, dass wir ihn besuchen kommen und hat über beide Ohren gestrahlt. Richtig stolz stellte uns seinen Bruder vor, der sich wirklich richtig gut um ihn kümmert während die Eltern arbeiten waren. Das Haus bestand einfach nur aus einem Raum. In dem ein Metallbett stand und es gab einen kleinen Herd. Irgendwie komisch wenn man sich vorstellt, dass dort 4 Menschen wohnen. Menschen wie du und ich. Menschen, die sich über Dinge freuen, die für uns normal sind. Wir schenkten ihm eine Packung Kekse und er war so überglücklich. Dieses Leuchten in seinem Augen und diese Freude, das hat mich glücklich gemacht und die kleine Hütte schien etwas heller.

Wer übrigens nicht weiß was er machen soll oder mir ne Freude machen will, ich freu mich immer über Post. Meine Adresse findet ihr unter Kontakt J

Lasst mal was von euch hören! J
 
It will rain - Bruno Mars

Dienstag, 1. Oktober 2013

Good Time


Nun bin ich wieder zurück in Madurai. Zurück von unserer kleinen Reise im großen Indien. Zurück von langen Zugfahrten. Zurück von einem teilweise ganz anderen Indien. Zurück mit ganz vielen neuen Eindrücken, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Am 22. September gings früh am Morgen, naja eigentlich noch mitten in der Nacht um 4 Uhr mit dem Zug los nach Kerala, mit Hanna, Svenja und den beiden Dänen Mathilde und Pernille. Irgendwie war ich schon aufgeregt, das erste Mal Zug fahren in Indien und das erste Mal alleine in Indien unterwegs. Alles haar genau zu erklären was wir wo gemacht haben würde glaub ich einfach zu lange dauern. Aber ich möchte euch natürlich trotzdem ein paar Highlights aus meiner letzten Woche auf Reisen mitteilen.

Unser erster Zwischenstopp war Trivandrum, für was Trivandrum bekannt ist, ist eigentlich eine gute Frage ;)

·        Hier waren wir im Zoo – ihr fragt euch sicher, was die Inder so für Tiere im Zoo haben. Aber sie sind eigentlich gar nicht so anders, sogar Elefanten (die normal auf der Straße herumlaufen) konnte man im Zoo bestaunen UND Störche, die bei uns so herumfliegen, konnte man auch im Zoo hinter Gittern betrachten. Aber eigentlich fanden die Inder uns interessanter als die Tiere, denn sie haben nicht die Tiere fotografiert, sondern uns! Das war etwas komisch und man hat sich irgendwie selbst wie das Tier im Zoo gefühlt.

·        Außerdem sind wir über den Connemara Markt geschlendert und haben ganz viel verschiedene Gewürzstände, Obststände und Kleiderstände gesehen. Es gab auch einen Fleisch- und Fischmarkt. Wenn da die Gesundheitsbehörde gekommen wäre, hätten sie sofort schließen können. Ich fand’s schrecklich auf dem Fischmarkt, überall lagen aufgeschlitzte Fische rum, die einen angestarrt haben und Flossen lagen auf dem Boden. Ich mag tote Fische ja schon in Deutschland nicht. Vor dem Fischmarkt konnte man Männern zuschauen, wie sie „geschlachtet“ haben und dann das Fleisch zerhackt haben. In solchen Momenten möchte man am liebsten nie mehr Fleisch essen. Was ich auch ziemlich krass fand war, dass über den Markt lauter Aasgeier kreisten und nur warteten bis ein Stück Fleisch runterfällt und sie es sich schnappen können und verspeisen.
Hier gab es an vielen großen Bäumen solche mega coole Schaukeln :)





·         Ihr werdets nicht glauben, ich habs in Indien tatsächlich in die Zeitung geschafft. Allerdings eher ungewollt. Wir schauten bei einer Demo von Frauen zu, die gegen Zwangsheirat unter 18 Jahren demonstrierten. Doch anstatt, dass die Pressefotografen die Demo fotografierten, fotografierten sie eben uns. Am nächsten Morgen am Bahnhof kam ein Mann auf uns zu und meinte „ I know you, You are in the Newspaper!“, jetzt kennt uns also ganz Kerala.

Der nächste Stopp war Varkala, hier konnten wir einfach mal Touri sein.

·        Varkala ist ziemlich touristisch und was uns etwas überrascht hat war, dass bei manchen Läden einfach manches auf Deutsch stand – wie viel Deutsche waren bitteschön schon in Varkala, dass nach Englisch und der Landessprache alles dort auch auf Deutsch steht?

 

·        Dieses kleine Städtchen liegt direkt am Meer und es war einfach schön auf den Ozean zu schauen, diese Weite zu genießen und dem Rauschen der Wellen zu lauschen. Aber ich sag euch, die Wellen dort sind mega gigantisch und es gibt riesige Palmen. Irgendwie sah es richtig paradiesisch aus. Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, eine Erfrischung im Ozean zu nehmen und haben es genossen uns in die Wellen zu werfen.
 indische Fischer beim morgendlichen Fischen.



 

Mit dem Zug ging es dann weiter nach Kollam, eine weitere Stadt direkt am Ozean und  bekannt für die Backwaters.

·       Deshalb machten wir auch auf ganz viele Empfehlungen eine Backwaterstour in einem kleinen Kanu. Es war richtig schön durch die ganzen kleinen Kanäle zu schippern. Ab und zu war es allerdings ab und zu ganz schön wacklig und ich hatte manchmal wirklich Schiss, dass wir kentern. Aber unser Fahrer nahm das ganz gelassen und war stets „happy“.  Die Backwaters sind ein bisschen wie ein Urwald und ziemlich ziemlich leise ist es dort. Ich wusste gar nicht mehr, dass es eine solche Stille gibt und es war schön diese zu genießen.




Diese satt-grünen Pflanzen sind Reispflanzen.

·       Einen Abend verbrachten wir am Strand von Kollam, jedoch war es etwas erschreckend wie die Inder mit ihrer Natur umgehen. Überall am Strand lag Müll herum, seien es leere Flaschen oder Eisverpackungen. Man saß dann einfach im Sand zwischen dem Müll und sollte um den Moment zu genießen den ganzen Müll einfach ausblenden. Aber die Inder und der Umweltschutz sind nochmal ein anderes und viel zu umfangreiches Thema, dazu werde ich bestimmt mal noch etwas bloggen.



Nach Kollam führte uns unsere Reise  nach Kochi, bekannt vor allem für die Chinesischen Fischernetze in Fort Kochi. Diese sind wirklich gigantisch groß und werden heute immernoch zum Fischen benutzt.



 

·       Mit der Fähre ging es von Ernakulam, wo wir im YMCA gewohnt haben zu dem schönsten Stadtteil Kochis, nach Fort Kochi. Hier schlenderten wir durch das jüdische Viertel, leider konnten wir nicht in die Synagoge und den Palast hinein, da Sabbat war. Trotzdem hatten viele kleine antike Geschäfte offen und es gab vor allem viele Gewürzläden, da Kochi bzw. Kerala für die Vielfalt an Gewürzen bekannt sind.


 
Hier seht ihr die Santa Cruz Basilika in Fort Kochi.

·      In Kochi schafften wir es dann zum 2. Mal in der letzten Woche in die indischen Zeitungen, da wir mehr oder weniger dazu gedrängt wurden am UN Tourism Day teilzunehmen. Die Inder veranstalteten zu diesem Tag eine Competition zwischen Touristen und Indern. Leider fehlten ihnen die Touristen und da kamen wir ihnen genau richtig. Nun ja, wir wollten uns den Spaß natürlich nicht entgehen lassen – auch wenn es anfangs etwas komisch erschien. Das Fernseh war dar, die Presse und irgendein UN-Chef. Zusammen mit einem Franzosen bildeten wir deutsche Freiwillige mit den Dänen ein Team und gewannen sogar im Seilziehen gegen die Inder (sie haben uns 100%-ig gewinnen lassen, wir waren nämlich 5 Mädels + 1 Mann gegen 6 Männer). Am nächsten Tag haben wir es dann sogar auf Seite 2 in der Zeitung geschafft. Ich bin jetzt also in Indien berühmt.


 
Das waren nun ein paar Eindrücke und ich bin froh über die kleine Reise, denn so hatten wir die Möglichkeit Indien noch einmal ganz neu kennenzulernen. Sonst wohnen wir hier in Madurai und haben nur das eine Bild von Indien – wie wir es eben in Madurai kennen. Aber Indien ist so vielseitig und unterschiedlich, dass man es auch gar nicht richtig erklären kann. Am Donnerstag geht der Alltag und die Schule wieder richtig los. Starten werden wir mit einer Art Fortbildung für die Lehrer, die mit Kindern mit Behinderung zusammenarbeiten.

Ihr seht also, Indien wird nicht langweilig und es ist immer wieder spannend. Wie sieht das in Deutschland so aus? Was passiert bei euch?
 
 
 
Owl City & Carly Rae Japsen - Good Time