Schon
lange habe ich mich nicht mehr gemeldet. Tut mir Leid ;) Unsere letzten Wochen
hier verstreichen wie im Flug.
Letztes
Wochenende haben wir uns die Hostelkinder geschnappt und sind mit ihnen in
einen Park gefahren. Das hatten wir schon lange geplant, da die Kinder oft eben
nur die Schule sehen. Mit dem Schulbus sind wir zu einem großen Park für Kinder
gefahren. Es gab große Spielplätze ganz viele Rutschen und sogar Karussells, Schiffschaukel,
Riesenrad und und und… J
 |
| Vor lauter Freude hat es ziemlich lange gedauert bis Yogi dann doch die Treppe hochgekommen ist und ihre Angst überwunden hatte. |
Den
Kindern hat es total gefallen und sie haben sich mega gefreut. Auf der Hinfahrt
hat Yogi, ein Mädchen aus dem Hostel die ganze Zeit gerufen. „Parke, Parke,
Parke!!“ und dabei laut in die Hände geklatscht. So aufgeregt hab ich die
Kinder selten erlebt, sie haben sich gar nicht mehr ein bekommen und haben sich
alle schick gemacht. Auf einer großen im Park haben wir Fangen gespielt „Lock
& Key“ und ich werde nie vergessen wie Nesa Mani auf dem Boden saß und sich
beim Zuschauen vor lachen kaum mehr ein bekommen hat und schon fast auf dem
Boden lag vor lauter Lachen. Ihr müsst wissen, dieser Junge ist nämlich normal
eher ziemlich ernst und lacht nur selten.
 |
| Nesa Mani :) |
 |
| Zwischendurch eine Trink und Vesperpause, natürlich mit guten, zuckersüßen Madurai Cola-ähnlichen Softdrink Bovonto und Mirinda und Keksen. |
 |
| Wie man sieht hat es wohl geschmeckt. :) |
Zusammen
mit den Kids sind wir Schiffschaukel und Jumping Frog gefahren, eine Art Karussell.
Mal wieder „Kind“ sein, oder wie es Priya (vom YMCA Office), die uns unter
anderem begleitet hat ausgedrückt hat: „We are so childish.“ Hmm… ja das waren wir,
aber es hat total Spaß gemacht und wie hatten alle zusammen eine tolle Zeit.
Die Kinder waren danach vom vielen Herumrennen total erschöpft, aber glücklich.
J
Und man bedenke ;) „I will guard those with a childlike heart.” Psalm 116, 6
 |
| Priya und Ich beim Jumping Frog. :) |
 |
| Mohan schaut interessiert den Booten hinterher. |
In
den letzten Wochen haben wir auch fast jeden Tag Hausbesuche. Das ist ziemlich
cool und gibt uns einen Einblick aus welchen Familien die Kinder kommen, was
ihre Hintergrundgeschichten sind und wie die Umwelt auf sie reagiert. Da hat jedes
Kind nochmal eine eigene Geschichte. Hausbesuche heißt auch ganz viel Essen und
Tee. Jedes Mal bekommen wir Kuchen und Snacks angeboten, bei zwei bis drei
Hausbesuchen am Tag steigt der Blutzuckerspiegel da schon mal gewaltig an. :D Es
ist immer wieder überraschend wie klein die Häuser von den meisten Indern sind.
Oftmals gibt es auch gar keine Möbel in dem Esszimmer, das gleichzeitig auch
das Wohnzimmer und Aufenthaltsraum ist. Die Inder sitzen einfach immer auf dem
Boden und obwohl sie alle ein Bett in der Wohnung stehen haben, schlafen alle
auf dem Boden. Wenn überhaupt schläft der Vater im Bett. Jaja, so sind die
Inder eben.
 |
| Hausbesuch bei Madu (im blauen Nighty), dem Mädchen mit den meisten und schönsten Haaren von der ganzen Schule mit ihrer kleinen Schwester und ihrer Mutter. |
Noch
ein Monat bleibt und wir haben noch so viel vor. Ich halte euch auf dem
Laufenden J
Liebe Grüße aus dem "sommerwerdenen" Indien! :)
Johanna
Fun. - We are young
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen